2008-01-31

LEAVING ON A JETPLANE

Von subergwest @ 23:13 [ subergwest ]
Wir haben in der Nähe des LAX Flughafens (L.A.) das letzte Hotel unserer Reise bezogen. In dieser Gegend gibt es nichts mehr zu tun ausser zu warten...
und CNN zu schauen.
In 2 Stunden und 28 Minuten findet drüben am Hollywood Boulevard die grosse Clinton-Obama-Debate statt. Ein historischer Moment. Grosse Show. Die Zuschauer bezahlen über 1000 Dollar für einen Sitzplatz im ausverkauften Kodak Theater. Kein Zufall und irgendwie bezeichnend für den amerikanischen Show-Wahlkampf, dass am selben Ort auch die Oscar-Verleihungen stattfinden.

In 24 Stunden geht unser Flieger. Unsere Stimmung beschreiben wir am besten mit zwei Songs aus den fetzigen Sechzigern. Ein Song für die Melancholie und Trauer die wir fühlen weil wir Amerika verlassen müssen:



Ein Song für die Vorfreude auf Freunde, gute Salatsaucen und das eigene Bett:


2008-01-30

L.A.

Von subergwest @ 17:59 [ FOOD ]
I love Los Angeles. I know a lot of people go there and they see just a huge sprawl of sameness. But when you're there for a while, you realize that each section has its own mood. The golden age of cinema is still alive there, in the smell of jasmine at night and the beautiful weather. And the light is inspiring and energizing. Even with smog, there's something about the light that's not harsh, but bright and smooth. It fills me with the feeling that all possibilities are available. I don't know why. It's different from the light in other places. The light in Philadelphia, even in the summer, is not nearly as bright. It was the light that brought everybody to L.A. to make films in the early days. It's still a beautiful place.

Aus Catching The Big Fish von David Lynch.

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2008-01-29

NO FUCKIN' MERLOT!

Von subergwest @ 03:59 [ subergwest ]
Wir sind auf Nebenstrassen (Sideways) im Santa Barbara Wine Country.
Manchmal machen wir Fotos

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und manchmal degustieren wir Wein.

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Cabernet, Pinot und Syrah... aber no fuckin' Merlot!



Der Kultfilm Sideways (2004) wurde hier gedreht und hat den Tourismus in der Gegend stark angekurbelt. Es kommen sogar Leute hierhin um Szenen aus dem Film am Originalschauplatz nachzuspielen und sich dabei zu filmen.

Weil auch wir absolute Fans des Films sind, wohnen wir natürlich im selben Hotel (Windmill) wie einst Miles und Jack

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und gehen jetzt dann gleich am selben Ort (Hitching Post) Abendessen.
Fahren und trinken tun wir nicht. Deshalb müssen wir erst zwei Kilometer dem Highway entlang gehen. Ohne Gehweg, dafür vorbei an zwei Tankstellen.
Das ist Amerika. Wir werden es vermissen!

2008-01-28

FUCK YOU, YOU FUCKING FUCK!

Von subergwest @ 07:21 [ subergwest ]
Eigentlich hätte ich heute gerne etwas von den Filmen erzählt die wir am Santa Barbara Film Festival gesehen haben.
Gestern hat uns der Film "Fix" nachhaltig beeindruckt und mir wird immer bewusster, wie wegweisend dieser Film für die Zukunft des Mediums ist.
Leider wurden wir heute von idee-freien Kurzfilmen und einem sehr langatmigen Dokumentarfilm enttäuscht. Es langweilt mich schon wenn ich nur daran denke.
Deshalb hier etwas aus dem Buch, dass ich grad lese:

Ideas are like fish.
If you want to catch little fish, you can stay in the shallow water. But if you want to catch the big fish, you've got to go deeper.

Das stammt aus dem Buch Catching The Big Fish von David Lynch. Man erfährt darin zum Beispiel, dass David Lynch seit über dreissig Jahren zweimal am Tag 20 Minuten meditiert und die meisten seiner Ideen bei einem Milk-Shake und Doughnut in einem Diner in Los Angeles hat. Ob man davon wohl diesen Blick kriegt?

Ich lese dieses Buch, weil ich unbedingt herausfinden will, wie man solch geniale Dialoge schreibt:

I'll send you a love letter! Straight from my heart, fucker! You know what a love letter is? It's a bullet from a fucking gun, fucker! You receive a love letter from me, and you're fucked forever! You understand, fuck? I'll send you straight to hell, fucker!
... In dreams... I walk with you. In dreams... I talk to you. In dreams, you're mine... all the time. Forever.



Über die Idee zu diesem Film schreibt Lynch in dem Buch:
In Blue Velvet, it was red lips, green lawns, and the song - Bobby Vinton's version of "Blue Velvet". The next thing was an ear lying in a field. And that was it.

2008-01-27

GLAMOUR

Von subergwest @ 17:24 [ subergwest ]
Gestern und heute besuchen wir das Internationale Film Festival von Santa Barbara. 11 Tage. 220 Filme aus 49 Ländern. Darunter 20 Weltpremieren und 22 US Premieren.

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Gestern Abend war hier Cate Blanchett zu Gast. Die zurzeit sehr gefeierte Schauspielerin hat gerade einen Golden Globe gewonnen und ist zweifach für den Oscar nominiert.
Wir hatten die Gelegenheit etwas von dem Glamour zu sehen, den der Schweizer Filmchef Nicolas Bideau in Solothurn so vermisst.

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Wir hatten gestern 40 Filme zur Auswahl und haben uns für den Film Fix entschieden. Dieser Film hatte mit Abstand die beste Kurz-Synopsis: Shot in the first person by the actors in the film, Fix is a one day odyssey through the myriad worlds of Los Angeles as documentary filmmakers Bella (Wilde) and Milo (director Tao Ruspoli) race to get Milo's brother Leo (Andrews) from jail to rehab before 8pm.

"Gefilmt in der ersten Person". Das machte uns neugierig!
Und wir wurden nicht enttäuscht. Der Film ist einsame Spitzenklasse und ein Feuerwerk von neuen Ideen.



Es ist schon interessant: Wir alle sehen zu 90% Filme, die aus Los Angeles stammen. Beim Film Fix hatte ich aber zum ersten Mal den Eindruck, Los Angeles wirklich zu sehen.


2008-01-26

UH! UH! UUH!

Von subergwest @ 04:01 [ subergwest ]
uhuh1

Uh! Uh! Uh! Uuh!

Uhuh2

Uuh! Uh! Uh! Beim Aussprechen gleichzeitig einatmen und Kopf in die Höhe strecken. Achtung: Unterkiefer nicht zu weit nach vorne. Sonst sieht es eher aus wie beim Affen.
So sollte es aussehen:

Uhuh3

Uhuh4

Uhuh5

Uh! Uh! Uuh!

2008-01-25

25. JANUAR

Von subergwest @ 06:13 [ subergwest ]
Die ersten Sinneseindrücke eines Neugeborenen sind entscheidend und prägend.
Die erste Berührung, der erste Geruch, der erste Song...

Am 25. Januar 1947 war der Sänger Sammy Kaye mit dem Song "The Old Lamp-Lighter" auf Platz eins der amerikanischen Single Charts.



Lieber Martin, herzliche Gratulation zum Geburtstag!

Am 25. Januar 1979 war die Gruppe Chic mit dem Song "Le Freak" auf dem ersten Platz der Hitparade.



Dieser Song war der Soundtrack zu den ersten Stunden meines Lebens und hat mich später zu einem begabten Disco-Tänzer werden lassen.


Am 25. Januar 1982 war Olivia Newton-John mit ihrem Song "Physical" auf dem ersten Platz.



Liebe Sheilina, von Herzen alles Gute zum Geburtstag!

Heute, am 25. Januar 2008 führt die Sängerin Alicia Keys mit dem Song "No One" die amerikanische Hitparade an. Alicia Keys hat übrigens am 25. Januar 1981 Geburtstag.



Die Zeiten ändern sich.
Ich wünsche allen die heute am 25. Januar 2008 zur Welt kommen alles Gute in ihrem Leben. Und denkt daran: Die ersten Eindrücke sind die schlimmsten, dann wirds nur noch besser!

Du willst wissen welcher Song DICH geprägt hat und für die Misere oder das Glück deines Lebens verantwortlich ist? Kuck hier.

Wenn ihr wollt, könnt ihr auch bei der Schweizer Hitparade nachschauen. Wer älter als vierzig ist, bekommt aber folgende Fehlermeldung: Folgende Fehler sind aufgetaucht: Die erste Singles-Hitparade erschien am 02.01.1968, bitte geben Sie ein späteres Datum ein.

2008-01-23

WIR SIND WIEDER DA

Von subergwest @ 22:35 [ subergwest ]
Erst kommt nur einer.

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Dann ein zweiter.

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Dann ganz viele.

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Kennt ihr diese Schule noch?

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Vielleicht von hier?



Die Kirche neben der Schule wurde von zwei bedeutenden Fotografen abgelichtet.

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Der andere heisst Ansel Adams.

Der Ort heisst Bodega. Hier in der Umgebung wurde an jeder Ecke schon mindestens ein Film gedreht.

2008-01-21

NOT JUST PRETTY FACES (PART 2)

Von subergwest @ 02:46 [ subergwest ]
In San Francisco leben die klügsten Menschen der Welt.
Firmen mit intelligenten Ideen wie Google, Apple, E-bay und YouTube stammen von hier und haben im nahe gelegenen Silicon Valley ihren Hauptsitz. Die Region ist neuerdings auch weltweit führend was alternative Energien anbelangt. In den letzten Jahren ist eine Ökowelle durchs Valley gebraust und hat viele Firmen mit neuen Ideen für erneuerbare Energien entstehen lassen.
Der junge Bürgermeister Gavin Newsom hat letzten Dienstag den neuen und ehrgeizigen Umwelt-Plan für San Francisco präsentiert. Bis 2010 will die Stadt San Francisco ihre CO2 Emissionen auf 20% unter den Wert von 1990 senken. Mayor Newsom scheint die Umwelt ernsthaft am Herzen zu liegen: "When fully realized the San Francisco of the future will be a place where words like ‘green’ and ‘sustainable’ are meaningless, because it will simply be understood that any action includes best practices for the environment."
Der selbe Bürgermeister wurde 2004 weltweit bekannt, als er Schwulen und Lesben in San Francisco das Recht auf Ehe zugestand. Innerhalb eines Monats heirateten 4000 Paare. Dann wurde die Aktion vom California Supreme Court gestoppt und alle Ehen wurden für ungültig erklärt.

SAnFr1

Die klugen Bewohner von San Francisco sind sozial-liberal und gesellschaftlich-progressiv eingestellt. Zum 35. Jahrestag der Legalisierung der Abtreibung, gingen sie dieses Wochendende auf die Strasse und protestieren dagegen, dass aus der "Democracy" in Amerika schleichend eine "Theocracy" zu werden droht.

SAnFr2

Bewacht von zwei Polizisten, die aussehen als wären sie frühere Mitglieder von Village People.

SAnFr3

Während hier in San Francisco die Zukunft kreiert wird, zelebriert man in der Schwesterstadt Zürich die Vergangenheit.

SAnFr4

Während in San Francisco neue Firmen im Bereich "sauberer" Energien entstehen, setzt man in Zürich auf die bewährten Banken und deren erfolgreiche Vergangenheit mit "dreckigen" Geschäften.
Während San Franciscos Bürgermeister von "Aufbruch", "Möglichkeiten" und "Ideen" spricht, wiederholt der alte Volkstribun von Zürich die bewährten Worte: "Verhindern", "Verweigern" und "Weiterfahren wie bisher".
1500 Anhänger applaudierten ihrem Führer letzten Donnerstag im Schützenhaus Albisgüetli, als dieser eine Schweiz wieder aufleben liess, die es zum Glück gar nie gab! Die Zürcher Medien boten dem konservativen Idol der Zürcher Wirtschaftselite dabei eine internationale Plattform und sorgten dafür, dass man im Ausland mal wieder was von der Schweiz hörte. Im Ausland sind die Aktionen der Zürcher SVP sowieso das einzige was man noch von der Schweiz mitkriegt. "Verhindern" und "Verweigern" sind die Worte die man mit der Schweiz zu assoziieren beginnt. Es kann sich jeder selber ausdenken, was ein solches Image mit der Zeit für wirtschaftlichen und kulturellen Schaden anrichtet.

Liebe Zürcher Medien: Nehmt euch ein Beispiel an der Schwesterstadt San Francisco. Distanziert euch von rückwärts gewandten Ideologien, berichtet von frischen Ideen und ignoriert das Albisgüetli doch einfach!

2008-01-20

NOT JUST PRETTY FACES

Von subergwest @ 02:12 [ subergwest ]
Financial District: So sehen die "San Franciscans" am Freitag Abend nach der Arbeit aus.

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SaFr3

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Hier gibts noch mehr!


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