HURRICANE KATRINA
| Von subergwest @ 15:21 | [ subergwest ] |
Die rasenden Reporter von subergwest haben sich für euch in die zerstörten Gebiete von New Orleans vorgewagt.

Hier sieht man an dem orangen, horizontalen Strich wie hoch das von Chemikalien und Öl verseuchte Wasser gestanden hat.

In manchen Quartieren hat jedes Haus eines dieser Kreuze aufgesprayt. 9-21 ist das Datum an welchem die Rettungskräfte das Haus durchsucht haben. Die Zahl auf sechs Uhr beziffert die Anzahl Tote, welche in dem Haus gefunden worden sind. Hier zum Glück eine Null. Insgesamt hat der Hurricane Katrina in New Orleans über 1400 Menschenleben gefordert.

Noch immer leben hier über 100'000 Menschen in FEMA trailers. Das sind, von der Federal Emergency Management Agency (Katastrophenhilfe der Regierung) zur Verfügung gestellte Wohnwagen. Die trailer werden aber stark kritisiert, weil sie mit zum Teil giftigen Substanzen gebaut wurden.
Die FEMA hätte eigentlich die Katastrophenhilfe nach Katrina koordinieren müssen. Hat aber völlig versagt. Der damalige FEMA-Chef Michael Brown (musste zehn Tage nach Katrina zurücktreten) war 2000 Wahlkampfhelfer für Bush und hatte keine Ahnung von Katastrophen. Vor seiner Berufung durch Bush zur FEMA war er ein unbedeutender Angestellter beim Pferdezuchtverband International Arabian Horse Association. Später wurde die e-mail Korrespondenz mit seiner Sekretärin während den Tagen der Katastrophe publik. In den e-mails ging es um Krawattenfarben und um die Suche eines geeigneten Hundesitters.

Der Wiederaufbau der Stadt geht nur langsam voran. Bis heute sind erst 63% der Bevölkerung zurückgekehrt. Viele müssen ihr Haus abreissen und ein neues bauen. Wer es sich leisten kann, baut ein Hurricane und Flut-sicheres Haus. Leisten können sich das hier aber nur wenige.
Animation des Weges den Katrina genommen hat.
Animation der Überflutung von New Orleans.
(Wir sind im Moment im F.Q., French Quarter)
Hier die Schuldigen!
Katrina ist auch ein Beispiel dafür, wie kontinuierlicher Staatsabbau und Privatisierung am Ende Menschenleben fordert. Es ist tragisch, wenn ein Land von einer Regierung regiert wird, die sich am liebsten selbst abschaffen möchte! Diese kurzsichtige, neoliberale Politik fügt Amerika grossen Schaden zu und wird trotzdem von vielen europäischen Ländern imitiert. Leider auch von der Schweiz.

Macht Dämme, nicht Krieg!

Hier sieht man an dem orangen, horizontalen Strich wie hoch das von Chemikalien und Öl verseuchte Wasser gestanden hat.

In manchen Quartieren hat jedes Haus eines dieser Kreuze aufgesprayt. 9-21 ist das Datum an welchem die Rettungskräfte das Haus durchsucht haben. Die Zahl auf sechs Uhr beziffert die Anzahl Tote, welche in dem Haus gefunden worden sind. Hier zum Glück eine Null. Insgesamt hat der Hurricane Katrina in New Orleans über 1400 Menschenleben gefordert.

Noch immer leben hier über 100'000 Menschen in FEMA trailers. Das sind, von der Federal Emergency Management Agency (Katastrophenhilfe der Regierung) zur Verfügung gestellte Wohnwagen. Die trailer werden aber stark kritisiert, weil sie mit zum Teil giftigen Substanzen gebaut wurden.
Die FEMA hätte eigentlich die Katastrophenhilfe nach Katrina koordinieren müssen. Hat aber völlig versagt. Der damalige FEMA-Chef Michael Brown (musste zehn Tage nach Katrina zurücktreten) war 2000 Wahlkampfhelfer für Bush und hatte keine Ahnung von Katastrophen. Vor seiner Berufung durch Bush zur FEMA war er ein unbedeutender Angestellter beim Pferdezuchtverband International Arabian Horse Association. Später wurde die e-mail Korrespondenz mit seiner Sekretärin während den Tagen der Katastrophe publik. In den e-mails ging es um Krawattenfarben und um die Suche eines geeigneten Hundesitters.

Der Wiederaufbau der Stadt geht nur langsam voran. Bis heute sind erst 63% der Bevölkerung zurückgekehrt. Viele müssen ihr Haus abreissen und ein neues bauen. Wer es sich leisten kann, baut ein Hurricane und Flut-sicheres Haus. Leisten können sich das hier aber nur wenige.
Animation des Weges den Katrina genommen hat.
Animation der Überflutung von New Orleans.
(Wir sind im Moment im F.Q., French Quarter)
Hier die Schuldigen!
Katrina ist auch ein Beispiel dafür, wie kontinuierlicher Staatsabbau und Privatisierung am Ende Menschenleben fordert. Es ist tragisch, wenn ein Land von einer Regierung regiert wird, die sich am liebsten selbst abschaffen möchte! Diese kurzsichtige, neoliberale Politik fügt Amerika grossen Schaden zu und wird trotzdem von vielen europäischen Ländern imitiert. Leider auch von der Schweiz.

Macht Dämme, nicht Krieg!
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