2007-11-14

TECHNIK DIE BEGEISTERT

Von subergwest @ 22:05 [ subergwest ]
Vielleicht habt ihr euch ja schon mal gefragt, wie wir das eigentlich alles machen.
Vier Monate durch die USA reisen und jeden Tag einen Blog Eintrag mit Fotos zu verfassen.
Falls nicht, erfährt ihr es jetzt trotzdem:
Nun. Dazu gehört natürlich viel Disziplin und ein eiserner Wille! Vor allem aber einiges an Equipment und Zugang zum Internet. Hier in den USA gibt es zum Glück kaum ein Hotel ohne free wireless internet Zugang. Ein Hotel ohne Internet oder ein Zimmer mit schlechtem Empfang ist für uns ein Grund sofort zu wechseln. Bevor wir einchecken, checken wir den Empfang im Zimmer. Hier in New Orleans wird ein Gratis Wireless Netz von der Stadt aufgebaut. Das ist aber irgendwie überall noch zu schwach. Vielleicht liegts an den Mitarbeitern.

NOLA_INTERNET

Abgesehen davon ist die Internet-Kultur in den USA wirklich toll. In Europa haben nur wenige Hotels Internet und wenn sie haben, wollen sie 20 Euro für die Stunde!

Unser Equipment:

EQUIPMENT

Von oben links:
-Feldstecher für Grizzlys (gekauft für 20$ in New York, ein super Gerät!)
-Fotokamera Canon
-Laptop
-Handy Schweiz Simon, Handy USA, Handy Schweiz Kathrin
-Teleobjektiv für Grizzlys und Stadtmenschen
-Das unersetzliche GPS
-HD für Backup
-Ipod für die Unterhaltung
-Nacht-Objektiv
-Postfinance Kartenleser zum checken wieviel noch übrig ist
-USB Stick

Auf dem Bild nicht zu sehen ist die zweite Fotokamera und ein paar Meter Kabel zu jedem Gerät. Das GPS ist definitiv unser wichtigstes Gerät. Ohne GPS hätten wir schon ein Vermögen für Karten ausgegeben, uns ständig verfahren, deswegen ständig gestritten, nur die Hälfte des bisherigen Weges geschafft und wir wären völlig unglücklich und deprimiert. Falls jemand von Garmin das liesst: Nein, wir haben noch keinen Sponsoren für unsere Reise. Auf dem Auto hats noch viel freie Fläche!


NEW ORLEANS 2

Von subergwest @ 04:20 [ subergwest ]
Für Bilder von Ruinen und zerstörten Stadtteilen müsst ihr euch noch ein bisschen gedulden. Wir müssen erst abklären, wie wir am besten da hinein- und vor allem lebend wieder rauskommen. Überall hier geben uns die Leute Strassen und Quartiere an, die wir auf keinen Fall betreten sollen. Hier gibt es soviel Kriminalität, dass Einheimische Geld für die überforderte Polizei sammeln.

Das French Quarter ist als ältester Stadtteil New Orleans etwas höher gelegen und wurde mehrheitlich von den Überschwemmungen wegen dem Hurrikan Katrina (August 2005) verschont. Es ist schwierig das auf Fotos rüberzubringen, aber die Strassen und Häuser hier in diesem Quartier gehören definitiv zum schönsten was ich je gesehen habe.

NO_1

NO_2

Angelina Jolie und Brad Pitt haben hier ein 3.5 Millionen Haus gekauft. (Wir haben noch nicht rausgefunden welches es ist.) Die zwei gehen ja überall hin wo man grad irgendwie helfen kann.

NO_3

NO_4

Dann ist da noch die Sache mit dem Jazz.
Auch ein nicht-so-richtiger-Jazz-Fan, wie ich es bin, kann sich gut vorstellen warum Jazz in dieser Stadt erfunden worden ist. Irgendwie harmoniert die Stimmung dieser Stadt mit dem Jazz. Ein langsames swingen, ab und zu eine feine Dissonanz, dann wieder ein fetter Akkord, mal ein paar falsche Töne von einer alten Blechtrööte...

JAZZ

Die Blütezeit des Jazz ist auch in New Orleans schon lange vorbei. Die grossen Musiker wie Louis Armstrong sind schon Jahrzehnte tot und können nur begrenzt durch bleichgesichtige Jazz-Studenten ersetzt werden.

Die heimische Musikgesellschaft Suberg-Grossaffoltern kann den hiesigen Rumpel-Orchestern auf jeden Fall locker den Marsch blasen!