2007-11-22

GIVING / THINK BIG AND KICK ASS

Von subergwest @ 05:07 [ subergwest ]
Das Foto des Tages:

GIVING

Zwei Hörbücher, fotografiert im Barnes & Noble in Nashville, Tennessee.

Zwei unterschiedliche Strategien mit seinem Leben und seiner Umwelt umzugehen.
Kick everybody in the ass (in business and life) or give and change the world.

What would you like to do?

How about kicking people in the ass to make them give!?

Sehenswert: Donald Trump

2007-11-21

GRACELAND

Von subergwest @ 06:46 [ subergwest ]
Heute waren wir in Graceland und wir sagen euch, es war exciting!

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Elvis Presley hat das Anwesen 1957 als 22-jähriger für 100'000$ gekauft.
Glaubt es oder nicht, aber irgendwie ist den vielen Räumen, Autos, Flugzeugen und Kostümen, die man hier anschauen kann, etwas von dem sympathischen Typen Elvis spürbar. Es gäbe so vieles zu erzählen. Wir wollen aber nicht lange bei der eigenwilligen Einrichtung

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und den Trophäensammlungen

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verweilen und gehen gleich rüber zu Elvis' Schreibtisch.

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Elvis war sehr belesen und ging nie ohne Buch aus dem Haus. Alle Bücher auf dem Schreibtisch stammen aus seiner Sammlung.
"Siddhartha", "The Prophet" und "Science of Mind" zeigen wohl die spirituell-religiöse Seite von Elvis. Das Buch über Karate hat ihn vielleicht zu neuen moves für seine Bühnenshows inspiriert. Ob er das Buch "The Creative Process" angeschafft hat, um irgendwann mal selbst einen Song zu schreiben, werden wir wohl nie erfahren.

Wir gehen auf die andere Seite des Schreibtisches.

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Hier wird es spannend. Beginnen wir links.
Die Bibel: Gehört im Süden in jeden Haushalt.
"The Warren Report": Offizieller Bericht zur Ermordung John F. Kennedys. Fast so fiktiv wie die Bibel und ebenso widerlegt.
Churchill: Keine Ahnung was das für ein Buch ist.
"Gods From Outer Space" von Erich von Daniken. (Däniken ohne ä). Der Mystery Park (Volksmund: Misery Park) Gründer muss man in der Schweiz niemandem vorstellen. Obwohl das Buch irgendwie zur fiktiven Bibel und dem fragwürdigen Warren Report passt, irritiert mich eine Sache besonders: Es sieht gelesen aus! Wie kommt das Buch dahin?
Hier drei mögliche Szenarien:
A: Erich von Däniken hat vor jahren Graceland besucht um ein paar Dinge für seinen Themen Park abzukucken. Dabei hat er das Buch hier auf den Schreibtisch gelegt.
B: Elvis war ein Ausserirdischer und wollte mehr über seine eigene Spezies erfahren.
C: Der KGB nutzte dieses Buch während des kalten Krieges zur verschlüsselten Übermittlung von Informationen. Elvis war wie Lee Harvey Oswald ein russischer und amerikanischer Spion gleichzeitig. Deshalb steht im Warren Report nichts davon, dass Elvis der zweite Schütze in Dallas war.

Was meint ihr?

2007-11-20

MEMPHIS, TENNESSEE

Von subergwest @ 11:22 [ subergwest ]
Am 18. Juli 1953 ging ein 18-jähriger truck driver diese Strasse entlang,

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betrat dieses Haus,

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diesen Raum

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und sagte zu Marion Keisker, welche an diesem Pult sass:

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"Guten Tag, ich möchte ein Lied als Geburtstagsgeschenk für meine Mutter aufnehmen."
Marion Keisker war die Sekretärin von Sam Philips, der 1950 das Tonstudio "Sun Records " in Memphis gegründet hatte. Sam Philips war an diesem Tag nicht im Studio, also hat Marion Keisker die Aufnahme gleich selbst gemacht und anschliessend die Schallplatte gepresst. Der junge truck driver bezahlte für ihre Arbeit 3.98$. Marion Keisker war angetan vom Charme des Sängers, presste eine zweite Platte für sich selbst und erzählte Sam Philips von ihm. Dieser war aber zunächst nicht sonderlich interessiert. Es dauerte ein knappes Jahr bis Keisker ihren Chef für eine Session mit dem hübschen 18-jährigen überzeugen konnte. Der truck driver kam und sang leidenschaftlich. Trotzdem war Philips von den ersten Takes nicht sehr begeistert. Am zweiten Tag begann der junge Musiker während einer Recording Pause zum Blues Song "That's All Right (Mama)" ein bisschen rumzualbern ("acting the fool"). Das gefiehl Philips. Der Rest ist Geschichte.

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Ein Jahr später war der truck driver Elvis Presley ein nationaler Star. Zwei Jahre später sassen 60 Millionen Amerikaner vor dem Fernseher als er das erste Mal in der Ed Sullivan Show auftratt.

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Übrigens: Elvis wollte Marion Keisker ein bisschen beeindrucken und hat ihr nicht ganz die Wahrheit gesagt: Seine Mutter hatte drei Monate vorher Geburtstag und besass keinen Plattenspieler.

Hier die von Marion Keisker gemachte Aufnahme von "My Happiness". Die allererste Ton-Aufnahme von Elvis Presley:


2007-11-19

MISSISSIPPI

Von subergwest @ 16:40 [ subergwest ]
Wir sind gestern in Memphis, Tennessee angekommen. Nach einer langen, regnerischen, und leicht deprimierenden Fahrt durch den ärmsten Staat des Landes: Mississippi. Die Landschaft ist oft sehr schön, die Häuser sind ärmlich, die Städtchen oft trostlos und die vielen Kirchen gut besucht.

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In Mississippi leben 2.9 Millionen Menschen auf einer Fläche, die rund dreimal so gross ist wie die Schweiz. Zwei drittel davon sind Weisse, ein drittel Afroamerikaner. Vor dem Bürgerkrieg war Mississippi der grösste Baumwollproduzent des Landes. 1865 hat Mississippi den 13. Zusatzartikel zur Verfassung der Vereinigten Staaten, mit dem die Sklaverei in allen Staaten abgeschafft wurde, abgelehnt. Die Ratifizierung erfolgte als letzter US-Bundesstaat erst 1995!

2007-11-18

STARKVILLE, MISSISSIPPI

Von subergwest @ 01:55 [ subergwest ]
Am 11. Mai 1965 um zwei Uhr morgens hat Johnny Cash im Städtchen Starkville, Mississippi nach einem Konzert einen Spaziergang gemacht und ein paar Blumen gepflückt. Dabei wurde er von der Polizei erwischt und eine Nacht ins Gefängnis gesteckt.
Am anderen Morgen hat er seine Sachen zurück bekommen: Ein guitar pick und eine dandelion (Berndeutsch: Söibluemä).
Selbstverständlich hat Cash, der sowieso am liebsten über Gefängnisse sang, ein Lied daraus gemacht.
Text steht unten zum mitlesen. Ich habe für euch nachgeschlagen: curfew heisst Sperrstunde oder Ausgangssperre.



Well, I left my motel room, down at the Starkville Motel,
The town had gone to sleep and I was feelin' fairly well.
I strolled along the sidewalk 'neath the sweet magnolia trees;

I was whistlin', pickin' flowers, swayin' in the southern breeze.
I found myself surrounded; one policeman said: "That's him.
Come along, wild flower child. Don't you know that it's two a.m."

They're bound to get you.
'Cause they got a curfew.
And you go to the Starkville City jail.

Well, they threw me in the car and started driving into town;
I said: "What the hell did I do?" He said: "Shut up and sit down."

Well, they emptied out my pockets, took my pills and guitar picks.
I said: "Wait, my name is..." "Awe shut up." Well, I sure was in a fix.

The sergeant put me in a cell, then he went home for the night;
I said: "Come back here, you so and so; I ain't bein' treated right."

Well, they're bound to get you, cause they got a curfew,
And you go to the Starkville City Jail.

I started pacin' back and forth, and now and then I'd yell,
And kick my forty dollar shoes against the steel door of my cell.
I'd walk awhile and kick awhile, and all night nobody came.

Then I sadly remembered that they didn't even take my name.
At 8 a.m. they let me out. I said: "Gimme them things of mine!"
They gave me a sneer and a guitar pick, and a yellow dandelion.

They're bound to get you, 'cause they got a curfew,
And you go to the Starkville City Jail.


Die Aufnahme stammt von einem Konzert welches Cash 1968 im Gefängnis Folson Prison gegeben hat. Hier eine sehenswerte Ansage und ein weiteres Lied von einem Konzert 1969 im Gefängnis San Quentin.



Johnny Cash, der bis zu seinem Tod 2003 mehr als 53 Millionen Platten verkauft hat, war nicht so kriminell wie er sich gerne dargestellt hat. Einmal musste er 82'000 Dollar Schadenersatz bezahlen, weil der defekte Auspuff seines Wohnmobils einen 205-Hektaren-Waldbrand verursacht hat. Dann war da noch eine Verhaftung wegen Amphetamin-Tabletten Schmuggel. Alles halb so wild; verglichen mit seinen Songs und seinem Image...

Die 21'869 Einwohner von Starkville, Mississippi bereuen übrigens die Nacht vom 11. Mai 1965 bis heute. Deshalb haben sie zum Beispiel das flower pickin' festival ins Leben gerufen.

Die Musikredaktion von subergwest grüsst euch aus der Stadt mit dem schlechten Gewissen und wünscht euch einen schönen Sonntag.




2007-11-17

BYE BYE NEW ORLEANS

Von subergwest @ 15:54 [ subergwest ]
Wir verlassen New Orleans. Ain't that a shame?


Fats Domino lebt seit 79 Jahren in New Orleans.

Hier warum wir New Orleans so vermissen werden:

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French Quarter

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Magazine Street

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Magazine Street

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Garden District

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Old Metairie

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Mississippi River

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French Quarter

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French Quarter



2007-11-16

HURRICANE KATRINA

Von subergwest @ 15:21 [ subergwest ]
Die rasenden Reporter von subergwest haben sich für euch in die zerstörten Gebiete von New Orleans vorgewagt.

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Hier sieht man an dem orangen, horizontalen Strich wie hoch das von Chemikalien und Öl verseuchte Wasser gestanden hat.

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In manchen Quartieren hat jedes Haus eines dieser Kreuze aufgesprayt. 9-21 ist das Datum an welchem die Rettungskräfte das Haus durchsucht haben. Die Zahl auf sechs Uhr beziffert die Anzahl Tote, welche in dem Haus gefunden worden sind. Hier zum Glück eine Null. Insgesamt hat der Hurricane Katrina in New Orleans über 1400 Menschenleben gefordert.

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Noch immer leben hier über 100'000 Menschen in FEMA trailers. Das sind, von der Federal Emergency Management Agency (Katastrophenhilfe der Regierung) zur Verfügung gestellte Wohnwagen. Die trailer werden aber stark kritisiert, weil sie mit zum Teil giftigen Substanzen gebaut wurden.
Die FEMA hätte eigentlich die Katastrophenhilfe nach Katrina koordinieren müssen. Hat aber völlig versagt. Der damalige FEMA-Chef Michael Brown (musste zehn Tage nach Katrina zurücktreten) war 2000 Wahlkampfhelfer für Bush und hatte keine Ahnung von Katastrophen. Vor seiner Berufung durch Bush zur FEMA war er ein unbedeutender Angestellter beim Pferdezuchtverband International Arabian Horse Association. Später wurde die e-mail Korrespondenz mit seiner Sekretärin während den Tagen der Katastrophe publik. In den e-mails ging es um Krawattenfarben und um die Suche eines geeigneten Hundesitters.

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Der Wiederaufbau der Stadt geht nur langsam voran. Bis heute sind erst 63% der Bevölkerung zurückgekehrt. Viele müssen ihr Haus abreissen und ein neues bauen. Wer es sich leisten kann, baut ein Hurricane und Flut-sicheres Haus. Leisten können sich das hier aber nur wenige.

Animation des Weges den Katrina genommen hat.

Animation der Überflutung von New Orleans.
(Wir sind im Moment im F.Q., French Quarter)

Hier die Schuldigen!

Katrina ist auch ein Beispiel dafür, wie kontinuierlicher Staatsabbau und Privatisierung am Ende Menschenleben fordert. Es ist tragisch, wenn ein Land von einer Regierung regiert wird, die sich am liebsten selbst abschaffen möchte! Diese kurzsichtige, neoliberale Politik fügt Amerika grossen Schaden zu und wird trotzdem von vielen europäischen Ländern imitiert. Leider auch von der Schweiz.

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Macht Dämme, nicht Krieg!

2007-11-15

NEW ORLEANS 3

Von subergwest @ 17:34 [ subergwest ]
Die Hollywood Filmindustrie kommt gerne nach New Orleans um Filme zu drehen.
So auch gestern Nachmittag als wir im Garden District unterwegs waren.

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Ein Sicherheitsbeamter hat uns daran gehindert, näher an das Filmset heran zu kommen. Eine freundliche Polizistin hat uns dann erklärt, dass hier der Film The Incredible Life of Benjamin Button gedreht werde. Den Director wisse sie nicht, aber Benjamin Button werde von Brad Pitt gespielt. Unsere Nachforschungen haben ergeben, dass der Film The Curious Case of Benjamin Button heisst und dass David Fincher Regie führt. Neben Brad Pitt ist auch Cate Blanchett in dem Film zu sehen. In der Geschichte von F. Scott Fitzgerald wird der Protagonist Benjamin Button als alter Mann geboren, wird dann immer jünger und ist am Ende seines Lebens ein Baby.
Die Filmredaktion von subergwest gewährt schon jetzt exklusive Einblicke in den Film, der Ende 2008 in die Kinos kommt.

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Neben Brad Pitt werden auch alte Autos und alte Häuser zu sehen sein.

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Hier eine Liste mit Filmen die in New Orleans gedreht wurden. (nach unten scrollen)


And now to something completely different:
Ich habe mich vorgestern in diesem blog etwas negativ zur hiesigen Musikszene geäussert. Das tut mir leid und ich bereue es! Es war halt Montag und die Musiker schliefen noch. Inzwischen ist Donnerstag und wir waren gestern Abend in der Frenchmen Street in einigen Bars. Überall wurde auf höchstem Niveau musiziert. Gebluest, gejazzt, gerockt und gecountry.. (lassen wir das) was das Zeug hält. Der Eintritt ist überall frei, der Konsum eines Drinks pro Set wird aber erwartet. Wir waren völlig begeistert und verbeugen uns tief vor der hiesigen Musikszene. Handwerklich auf höchstem Niveau und trotzdem musikalisch und künstlerisch subtil! Grandios!

Wir gehen jetzt Velo fahren und schauen vielleicht noch schnell bei unserer Nachbarin Angelina vorbei. Die arme ist heute mit den sieben Kindern allein, weil Brad arbeitet.

2007-11-14

TECHNIK DIE BEGEISTERT

Von subergwest @ 22:05 [ subergwest ]
Vielleicht habt ihr euch ja schon mal gefragt, wie wir das eigentlich alles machen.
Vier Monate durch die USA reisen und jeden Tag einen Blog Eintrag mit Fotos zu verfassen.
Falls nicht, erfährt ihr es jetzt trotzdem:
Nun. Dazu gehört natürlich viel Disziplin und ein eiserner Wille! Vor allem aber einiges an Equipment und Zugang zum Internet. Hier in den USA gibt es zum Glück kaum ein Hotel ohne free wireless internet Zugang. Ein Hotel ohne Internet oder ein Zimmer mit schlechtem Empfang ist für uns ein Grund sofort zu wechseln. Bevor wir einchecken, checken wir den Empfang im Zimmer. Hier in New Orleans wird ein Gratis Wireless Netz von der Stadt aufgebaut. Das ist aber irgendwie überall noch zu schwach. Vielleicht liegts an den Mitarbeitern.

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Abgesehen davon ist die Internet-Kultur in den USA wirklich toll. In Europa haben nur wenige Hotels Internet und wenn sie haben, wollen sie 20 Euro für die Stunde!

Unser Equipment:

EQUIPMENT

Von oben links:
-Feldstecher für Grizzlys (gekauft für 20$ in New York, ein super Gerät!)
-Fotokamera Canon
-Laptop
-Handy Schweiz Simon, Handy USA, Handy Schweiz Kathrin
-Teleobjektiv für Grizzlys und Stadtmenschen
-Das unersetzliche GPS
-HD für Backup
-Ipod für die Unterhaltung
-Nacht-Objektiv
-Postfinance Kartenleser zum checken wieviel noch übrig ist
-USB Stick

Auf dem Bild nicht zu sehen ist die zweite Fotokamera und ein paar Meter Kabel zu jedem Gerät. Das GPS ist definitiv unser wichtigstes Gerät. Ohne GPS hätten wir schon ein Vermögen für Karten ausgegeben, uns ständig verfahren, deswegen ständig gestritten, nur die Hälfte des bisherigen Weges geschafft und wir wären völlig unglücklich und deprimiert. Falls jemand von Garmin das liesst: Nein, wir haben noch keinen Sponsoren für unsere Reise. Auf dem Auto hats noch viel freie Fläche!


NEW ORLEANS 2

Von subergwest @ 04:20 [ subergwest ]
Für Bilder von Ruinen und zerstörten Stadtteilen müsst ihr euch noch ein bisschen gedulden. Wir müssen erst abklären, wie wir am besten da hinein- und vor allem lebend wieder rauskommen. Überall hier geben uns die Leute Strassen und Quartiere an, die wir auf keinen Fall betreten sollen. Hier gibt es soviel Kriminalität, dass Einheimische Geld für die überforderte Polizei sammeln.

Das French Quarter ist als ältester Stadtteil New Orleans etwas höher gelegen und wurde mehrheitlich von den Überschwemmungen wegen dem Hurrikan Katrina (August 2005) verschont. Es ist schwierig das auf Fotos rüberzubringen, aber die Strassen und Häuser hier in diesem Quartier gehören definitiv zum schönsten was ich je gesehen habe.

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Angelina Jolie und Brad Pitt haben hier ein 3.5 Millionen Haus gekauft. (Wir haben noch nicht rausgefunden welches es ist.) Die zwei gehen ja überall hin wo man grad irgendwie helfen kann.

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Dann ist da noch die Sache mit dem Jazz.
Auch ein nicht-so-richtiger-Jazz-Fan, wie ich es bin, kann sich gut vorstellen warum Jazz in dieser Stadt erfunden worden ist. Irgendwie harmoniert die Stimmung dieser Stadt mit dem Jazz. Ein langsames swingen, ab und zu eine feine Dissonanz, dann wieder ein fetter Akkord, mal ein paar falsche Töne von einer alten Blechtrööte...

JAZZ

Die Blütezeit des Jazz ist auch in New Orleans schon lange vorbei. Die grossen Musiker wie Louis Armstrong sind schon Jahrzehnte tot und können nur begrenzt durch bleichgesichtige Jazz-Studenten ersetzt werden.

Die heimische Musikgesellschaft Suberg-Grossaffoltern kann den hiesigen Rumpel-Orchestern auf jeden Fall locker den Marsch blasen!

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